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Redewendungen, Redensarten, feststehende sprachliche Bilder sind eine schöne Sache und können Texte bereichern. Eine schöne Sammlung von Redensarten und Metaphern „mit Hand und Fuß“ präsentiert Vera Carius hier. Falsch verwendete Redewendungen können allerdings auch ziemlich komische Stilblüten sprießen lassen.


das Auge des Vulkans

Das geht mich nicht die Bohne an.

Das spielt doch keine Kontrolle.

Das schlägt dem Fass die Krone aus.

Drei hintereinander stehende Punkte kennzeichnen eine Auslassung. Entweder sind Teile eines Wortes oder Teile eines Satzes ausgelassen. Hierbei gibt es einen entscheidenden Unterschied: Werden Teile eines Wortes ausgelassen, setzt man keinen Leerschritt vor den Auslassungspunkten:
Verd… noch mal!
Fehlen jedoch ganze Wörter oder Satzteile, steht vor den Auslassungspunkten ein Leerschritt:
Herr …, dessen Name hier nicht genannt werden soll, war auch dabei. Ich weiß auch nicht recht …
Stehen die Auslassungspunkte am Ende eines Satzes, gibt es keinen zusätzlichen Schlusspunkt. Beenden die drei Punkte eine Aufzählung, wird vor dem letzten Aufzählungsglied kein Komma gesetzt:

Manche Wörter sind einfach doof: klingen unschön, falsch, bürokratisch, floskelhaft, zu modisch oder abgegriffen. Wörter, bei denen sich einem die Nackenhaare aufstellen … Hat man mal so ein Wort auf dem Kieker, läuft es einem plötzlich ständig über den Weg, taucht in Zeitungen und Werbetexten auf oder gehört zu den Lieblingswörtern von Politikern und Zeitgenossen, die einem eher unsympathisch sind. Hier ist eine Liste von Wörtern, die mich persönlich nerven, und von Wörtern, die ich lieber mag und gegen die ich die anderen gerne eintauschen würde:


Wörter, die ich nicht mag
zeitnah – Tauschwort: bald, in Kürze, demnächst

proaktiv – Tauschwort: aktiv, engagiert

nachhaltig – Tauschwort: dauerhaft

„Shoppingcenter“, „Facility-Manager“, „Servicepoint“ – derartige englische Wörter tummeln sich nicht selten in deutschen Texten. Aber wie trennt man die Wörter eigentlich? Im Englischen gilt schließlich nicht die Silbentrennung wie im Deutschen, sondern es gibt andere Trennungsregeln. Sind die fremdsprachlichen Wörter in einen deutschen Text eingebettet, so gilt auch für sie die deutsche Silbentrennung, also:


Shop-ping-cen-ter

Fa-ci-li-ty-Ma-na-ger

Ser-vice-point

Eine nützliche und interessante Datenbank ist das Wortschatzlexikon der Universität Leipzig. Hier finden sich zum jeweiligen Suchbegriff unter anderem Synonyme, Relationen zu anderen Wörtern, Bedeutungsgruppen, Anwendungsbeispiele und – besonders hübsch! – Assoziationsgraphen. Unter „Wörter des Tages“ sind Wörter aufgelistet, die am jeweiligen Tag in Tageszeitungen und Newsdiensten besonders häufig vorkommen.

Google schlägt Profit aus Tippfehlern – das Unternehmen ist jedoch nicht etwa unter die Korrektoren gegangen, sondern schaltet Anzeigen auf sogenannten Typosquatting-Sites. Beim Typosquatting sichern sich Trittbrettfahrer Domains, die ähnlich wie bekannte Adressen lauten, aber häufig vorkommende Tippfehler enthalten. Wer sich beim Eingeben einer URL vertippt, landet auf einer solchen Seite. Wirtschaftsinformatikexperten haben jetzt ausgerechnet, dass Google auf diese Weise jährlich rund 497 Millionen US-Dollar verdienen dürfte. Mehr dazu auf futurezone.ORF.at.

Anlässlich des Falls Hegemann beschäftigt sich stern.de mit der wichtigen Frage, was Lektoren eigentlich so machen:
Im besten Fall ist der Lektor von Anfang an dabei, von der Idee bis zur Buchpräsentation. Neben einer vertrauensvollen Beziehung zum Autoren geht es um die ganz pragmatische Arbeit mit dem Text: Das Manuskript wird stilistisch überprüft, ob die Metaphern stimmen, die Begrifflichkeiten, die dramatische Struktur. Alle Eingriffe werden mit dem Autoren abgesprochen.
Die Eskimos sollen angeblich an die 100 Wörter für Schnee kennen. Tatsächlich ist die Anzahl der Eskimo-Schneewörter aber gar nicht überdurchschnittlich hoch, da 1. die eskimo-aleutische Sprachfamilie eine ganze Reihe von Sprachen umfasst. Es gibt also allein schon viele Ausdrücke für Schnee, weil jede Sprache über eigene Ausdrücke verfügt. 2. sind die eskimo-aleutischen Sprachen polysynthetische Sprachen, die Satzteile wie „gerade frisch gefallener Schnee“ in einem einzigen Wort zusammenfassen. (Mehr zu dem Irrtum über die Eskimosprachen steht hier.)
Über Markus Albers' selbst verlegtes E-Buch „Meconomy" ist schon einiges gebloggt und getwittert worden. Auf DIYG hat er jetzt eine Anleitung verfasst, wie man ein E-Book im Eigenverlag herausbringt. In sechs Schritten beschreibt er hier den Weg von der Suche nach einem Dienstleister für den Verkauf digitaler Inhalte, der Einrichtung der dazugehörigen Website über Lektorat und Satz bis hin zu Marketing und Vertrieb.
Häufig gibt es Unsicherheiten bei der Schreibweise von Tageszeitangaben. In Verbindung mit den Zeitadverbien „heute“, „gestern“, „morgen“ gilt die Tageszeit als Substantiv und wird großgeschrieben: heute Morgen gestern Abend morgen Vormittag Wird das Zeitadverb durch „früh“ ergänzt, schreibt man Letzteres im Allgemeinen klein: morgen früh (So ist es in Deutschland üblich, in Österreich heißt es auch „morgen Früh“.) In Verbindung mit Wochentagen schreibt man die Tageszeitangabe mit diesen zusammen: Dienstagabend Montagnachmittag Freitagmorgen

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