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Die Eskimos sollen angeblich an die 100 Wörter für Schnee kennen. Tatsächlich ist die Anzahl der Eskimo-Schneewörter aber gar nicht überdurchschnittlich hoch, da 1. die eskimo-aleutische Sprachfamilie eine ganze Reihe von Sprachen umfasst. Es gibt also allein schon viele Ausdrücke für Schnee, weil jede Sprache über eigene Ausdrücke verfügt. 2. sind die eskimo-aleutischen Sprachen polysynthetische Sprachen, die Satzteile wie „gerade frisch gefallener Schnee“ in einem einzigen Wort zusammenfassen. (Mehr zu dem Irrtum über die Eskimosprachen steht hier.)
Über Markus Albers' selbst verlegtes E-Buch „Meconomy" ist schon einiges gebloggt und getwittert worden. Auf DIYG hat er jetzt eine Anleitung verfasst, wie man ein E-Book im Eigenverlag herausbringt. In sechs Schritten beschreibt er hier den Weg von der Suche nach einem Dienstleister für den Verkauf digitaler Inhalte, der Einrichtung der dazugehörigen Website über Lektorat und Satz bis hin zu Marketing und Vertrieb.
Häufig gibt es Unsicherheiten bei der Schreibweise von Tageszeitangaben. In Verbindung mit den Zeitadverbien „heute“, „gestern“, „morgen“ gilt die Tageszeit als Substantiv und wird großgeschrieben: heute Morgen gestern Abend morgen Vormittag Wird das Zeitadverb durch „früh“ ergänzt, schreibt man Letzteres im Allgemeinen klein: morgen früh (So ist es in Deutschland üblich, in Österreich heißt es auch „morgen Früh“.) In Verbindung mit Wochentagen schreibt man die Tageszeitangabe mit diesen zusammen: Dienstagabend Montagnachmittag Freitagmorgen
Heute erhält die Schriftstellerin, Schauspielerin und Regisseurin Emine Sevgi Özdamar die Carl-Zuckmayer-Medaille für besondere Verdienste um die deutsche Sprache und das künstlerische Wort. Zum ersten Mal wird damit eine Schriftstellerin ausgezeichnet, die nicht in ihrer Muttersprache schreibt.
Emine Sevgi Özdamar und Carl Zuckmayer verbindet das Grenzgängertum und das Finden von Heimat über die Sprache. Beide haben auch die Leidenschaft für das Theater gemeinsam
heißt es in der von Kurt Beck vorgetragenen Begründung.
Wer online seine Rechtschreibkompetenz verbessern möchte, kann dies auf Orthografietrainer.de tun. Die Seite ist eigentlich eine E-Learning-Plattform für Schüler und Deutschlehrer, aber auch jeder andere kann sich hier in Orthografie üben. Es gibt Übungen zu Komma- und Zeichensetzung, Groß- und Kleinschreibung, Getrennt- und Zusammenschreibung, Wortendungen, langen und kurzen Vokalen, Schreibung der S-Laute, Schreibung der Konsonanten. Zum Aufbau der Übungen heißt es:
Im DesignTagebuch gibt es ergänzend zu der Sammlung „Anatomie der Buchstaben“, die Basiswissen für das Entwerfen von Schriften und viele wichtige Fachbegriffe enthält, jetzt ein A1-Poster zum Download. Wer will, kann sich also die beim Schriftenentwerfen zu gestaltenden Buchstabenelemente an die Wand hängen und stets im Blick behalten.
Im Buchmarkt-Interview nach seinem liebsten Verlag im Jahr 2009 befragt, nennt Jo Lendle (Cheflektor bei DuMont und DVA-Autor) ein bislang recht unbekanntes Publikationshaus:
Mein aktueller Lieblingsverlag ist Gottafchen. Der tauchte beim Redigieren eines englischen Manuskripts auf – nach einer Weile erst kamen wir darauf, dass es sich um den Verlag der Cottaschen Buchhandlung handelt bzw. um das, was Google Books nach dem Scannen der alten Fraktur davon übrig ließ. Das Programm von Gottafchen haben zahlreiche internationale Versandbuchhändler im Angebot – der Autor hatte es nichtsahnend übernommen.

 

Es ist Winter und draußen herrschen Minusgrade: ca. minus fünf Grad Celsius. Wie gibt man das eigentlich korrekt in Ziffern und Zeichen an? Damit niemand auf typografischem Glatteis ins Schleudern kommt, wollen wir das gleich klären. Richtig ist: –5 Achtung, das typografisch korrekte Minuszeichen ist ein langer Strich, dessen Länge der des waagerechten Balkens im +-Zeichen oder der beiden Linien im =-Zeichen entspricht. Zwischen Minuszeichen und Ziffer wird übrigens kein Leerschritt gesetzt. Gibt man zusätzlich die Temperatureinheit Grad Celsius in Zeichen an, kann man zwischen zwei Varianten wählen: –5 °C oder –5° C
Twitter, Blogs, Communitys, also die Social Media, über die Unternehmen in einen Dialog mit ihren Kunden treten können, erfordern eine neue Unternehmenssprache – so Tilo Timmermann in einem interessanten Beitrag im Upload-Magazin. Der Auftritt von Unternehmen in diesen Medien basiert auf Text und Sprache, diese tragen somit wesentlich zum Image der Organisationen bei. Imageprägend wirkt Sprache natürlich auch außerhalb von Online-Netzwerken; als neue Tendenz nennt Timmermann ein wachsendes Selbstbewusstsein der im Social Web Angesprochenen, die sich kritisch mit dem Auftritt des Sprechers auseinandersetzen.

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